[FORTGESCHRITTENE OPTIONEN] [Asynchrone Rotation] Rotation bedeutet, daß beide Sterne mit der Bahnperiode rotieren, sodaß sie sich immer die gleiche Seite zukehren (wie der Mond zur Erde). Rotation bedeutet also, daß die Sterne schneller oder langsamer als mit der Bahnperiode rotieren. Die asynchrone Rotationsrate ist definiert relativ zur Bahnperiode, d.h. ein Wert von 1.0 entspricht synchroner Rotation. Der kritische Radius eines Sterns hängt ab von . Für Werte größer 1.0 schrumpft er, d.h. Sterne mit einem Füllfaktor von 1.0 (beide) sind nicht mehr in Kontakt. Für Werte kleiner 1.0 expandiert er, d.h. Sterne können sich 'schneiden', sogar mit einem Füllfaktor kleiner 1.0. [Exzentrische Bahn] Aufgrund der Kepler-Gesetze ist die Form der Bahn eine Ellipse. Meistens ist die Bahn nahe einem Spezialfall von Ellipsen - ein Kreis. Manchmal jedoch ist die Bahn eines Doppelsterns deutlich exzentrisch, also nicht kreisförmig. Um eine exzentrische Bahn zu definieren, sind zwei Parameter nötig: ist definiert als (r2 - r1)/(r2 + r1), wobei r1 der kleinste und r2 der größte Abstand ist. Offensichtlich entspricht eine Exzentrizität von 0.0 einer Kreisbahn. Die Obergrenze in Nightfall ist 0.95 (etwas beliebig). ist die Länge (in Grad) des Periastrons, d.h. des Punktes der Bahn, an dem die Sterne sich am nähesten kommen. [Anteilige Sichtbarkeit] Berechnung anteiliger Sichtbarkeit (anteiliger Bedeckung) individueller Oberflächenelemente, die am Rand des Schattens liegen. Ergibt eine glattere Lichtkurve in problematischen Fällen (erkennbar an 'Spitzen' in der Kurve während der Bedeckung). [Modellatmosphäre] Benutzung von (tabellierten) Flüssen aus theoretischen Berechnungen von Modellatmosphären, anstelle der Schwarzkörper-Näherung für Flüsse. [Detaillierte Reflektion] Standardmäßig wird die Beleuchtung durch den Begleitstern so behandelt, als ob dieser eine Punktquelle sei. Das kann zu falschen Ergebnissen führen, wenn der Begleiter einen großen Füllfaktor hat. Mit wird die gegenseitige Beleuchtung über alle Paare von Oberflächenelementen berechnet. Durch mehrere Iterationen (2-3) kann die Genauigkeit weiter gesteigert werden. Da dies ein Algorithmus ist, ist er etwas langsam... [Randverdunkelung] Der Rand eines Sterns ist dunkler als die Mitte der sichtbaren Scheibe. Zur Berücksichtigung dieses Effektes stehen verschiedene Näherungen zur Verfügung, die die als Funktion des Winkel- abstands zum Rand beschreiben: entweder ein einfaches lineares Gesetz, ein quadratisches Gesetz oder eine Wurzelfunktion. [Schrittzahl] Hiermit wird festgelegt, mit welcher Anzahl von Schritten die Lichtkurve berechnet wird. [Linienprofil] Diese Option ermöglicht es, für jeden Schritt im Phasenwinkel das Profil einer Absorptionslinie im Spektrum des Sterns zu berechnen. Das Resultat kann mit der Option im -Menü betrachtet werden.