[SCHEIBE] [Scheibenmodell] Mögliche Scheibenmodelle sind , , und . Bei allen Modellen wird die Höhe der Scheibe am Radius r berechnet als a + b * r^c. Bei der einfachen Scheibe gilt c = 1, a ist die Hälfte des Parameters, und b wird gleich dem Parameter gesetzt. Mit H/R = 0 erhält man eine flache Scheibe. Die ist konstant. Bei der isothermen Scheibe ist der Exponent c = 1.5. Der Parameter H/R wird ignoriert, die Konstante a wird zu Null gesetzt, und der Faktor b wird so gewählt, dass die Scheibendicke am inneren Rand dem Parameter entspricht. Eine reprozessierende Scheibe ist das Modell für eine Scheibe, die die Strahlung des Sternes absorbiert und wieder abstrahlt. Der Exponent c wird auf c = 9/8 gesetzt, der Parameter H/R wird ignoriert, die Konstante a wird auf a = 0.0 gesetzt, , und der Faktor b wird so gewählt, dass die Scheibendicke am inneren Rand dem Parameter entspricht. Die fällt mit r^(-3/4). [Scheibenparameter] Der (in Einheiten des maximalen Radius) ist der Radius des inneren Scheibenrandes. Der <äußere Radius> (in Einheiten des maximalen Radius) ist der Radius des äußeren Scheibenrandes. Die der Scheibe wird am inneren Rand festgelegt. Das Verhältnis (Höhe/Radius) ist nur relevant für das einfache Scheibenmodell (siehe oben). Die ist konstant für das einfache und isotherme Scheibenmodell. Für das reprozessierende Scheibenmodell ist dies die Temperatur am inneren Rand. [Parameter des heissen Flecks] Als bezeichnet man den Ort, an dem der Akkretionsstrom auf die Scheibe trifft und diese örtlich aufheizt. Die ist konstant für den ganzen Fleck. Die ist der Ort des Fleckenzentrums entlang des äußeren Scheibenrandes. Die ist die Winkelgröße des Fleckes entland des äußeren Scheibenrandes. Die mißt, wie tief der Fleck sich in die Scheibe erstreckt (in Einheiten des maximalen Radius).