From moep.bb.bawue.de!news Wed Apr 16 22:40:31 1997 Path: moep.bb.bawue.de!news From: framstag@moep.bb.bawue.de (Ulli Horlacher) Newsgroups: de.comm.chatsystems Subject: Re: SAFT im IRC Date: 9 Apr 1997 23:49:18 +0200 Organization: Maichinger Rechenzentrum Lines: 73 Message-ID: <5ih2su$26e@moep.bb.bawue.de> References: <5i58ac$djj@parsec.inka.de> <33490C8C.BC6@materna.de> <5iblfe$7vl@parsec.inka.de> <5ie3u7$1sr@blackbox.free.de> NNTP-Posting-Host: moep.bb.bawue.de Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=ISO-8859-1 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Newsreader: TIN [UNIX 1.3 unoff BETA 970321; i486 Linux 2.0.27] Xref: moep.bb.bawue.de de.comm.chatsystems:822 Mark Nowiasz wrote: > Dazu eine offtopic-Frage: wo besteht der Unterschied zwischen SAFT und ups? - ups benutzt einen illegalen tcp-Port, der laut RFC 1700 bereits anderweitig vergeben ist, SAFT hat von der IANA offiziell Port 487 reserviert bekommen. - ups kann nur regulaere Einzel-Files uebertragen, SAFT notfalls ganze Verzeichnisbaeume inklusive Devices - bei ups sind die Fileattribute nicht genau spezifiziert - ups kann nur ASCII Filenamen, SAFT kann Unicode - SAFT beherrscht die automatische Wandlung von allen im Internet verwendeten Zeichensätzen (Umlaute, etc) - SAFT beherrscht automatische Kompression - SAFT hat integrierte pgp Verschlüsslung und Signierung - SAFT kann nach Verbindungsabbruch am letzten uebertragenen Byte wiederaufsetzen - bereits verschickte Files koennen mit SAFT nachtraeglich storniert werden (Cancel) - Files können mit SAFT mit Kommentaren versehen werden - ups gibts es nur fuer BSD-UNIX, SAFT ist nicht an ein bestimmtes Betriebsystem gebunden - SAFT definiert zusaetzlich zum Filetransfer einen "Message Transfer", mit dem kurze Textzeilen direkt aufs Empfaengerterminal geschrieben werden koennen. - ups wird seit ca 5 Jahren nicht mehr supported, an SAFT/sendfile arbeiten etwa ein dutzend Leute - SAFT wird es bald als RFC geben sendfile, die Referenzimplementation von SAFT beherrscht weiterhin: - bouncing und forwarding sind moeglich - Gefährliche Filenamen (.rhosts) werden abgefangen - "Killfiles" für den Admin und den User - Der Admin kann eigene User vom SAFT-Service ausschließen - Begrenzung des sendfile-spools verhindert Überlaufen der Platte - Der Admin kann ein Expire auf Spool-Files setzen - NFS-Support (nur ein SAFT-Server pro NFS-Cluster) - Verfügbarkeit auf AIX, AmigaOS, BSDI, Convex-OS, Digital Unix, FreeBSD,HP-UX, IRIX, Linux, NeXTstep/Mach, OSF/1, SunOS 4, SunOS 5 (Solaris-2) und Ultrix (Implementationen für Windows NT, OS/2 und VMS sind in Vorbereitung) Reicht das vorerst? :-) Weitere Infos gibts unter http://www.belwue.de/saft -- \ Ulli Horlacher \ Sindelfinger Strasse 116 \ D-71069 Maichingen \ Germany \ \ framstag@moep.bb.bawue.de \ SAFT://bofh.belwue.de/framstag \ \ "Ich vertippe mich weit seltener als ich mich vermause" - Chris Blum \