% Hallo! % % Da offensichtlich viele deutschsprachige Benutzer von % EULER existieren, die nicht genug Englisch beherrschen, % um die Hilfe zu verstehen, will ich hier versuchen, eine % kurze Einführung in Deutsch zu geben. % % Leider lohnt es sich nicht, die Hilfetexte zu übersetzen. % Aber vielleicht findet sich da jemand? % % Führen Sie die folgenden Kommandos Schritt für Schritt % aus. >(3+4)*(5+6)/3 % Neben solchen trivialen Rechnungen, bei denen die üblichen % Regeln beacthtet werden, kann EULER die gängigen mathematischen % Funktionen berechnen. >exp(log(asin(sin(1.2)))) % Natürlich kann EULER auch Variablen verwenden. >a=sin(0.1); b=cos(0.1); a^2+b^2 % Bei Variablennamen werden Groá- und Kleinbuchstaben unterschieden, % und es sind alle Kombinationen aus Buchstaben und Zahlen % zulässig. >S1=25; alpha=3; alpha*S1 % Auch komplexe Rechnungen sind möglich. >I*I % EULER kann Funktionen mit komplexen Argumenten berechnen. >z=2+3i; sin(z^2+z) % Ein anderer Datentyp ist das Intervall. EULER kann mit % Intervallen rechnen. Das Ergebnis ist ein Intervall, % das alle möglichen Ergebnisse einschließt. >A=~-1,2~; A*A % ~-1,2~*~-1,2~ hat als kleinstmögliches Ergebnis -2=-1*2 % und als größtes Ergebnis 4=2*2. Dies unterscheidet sich % von ~-1,2~ zum Quadrat. >A^2 % Falls ein Intervall in einer Operation vorkommt, ist % das Ergebnis ein Intervall. >~1,1~/3*3 % Diese Datentypen kann EULER zu Vektoren und Matrizen % kombinieren. >[1,2,3] >[1,2;3,4] % Oder komplexe Matrizen. >[1,1+1i;3i,2] % Es gibt auch Matrizen von Intervallen. >[~1,2~,4,5,~6~] % Das Matrixprodukt wird mit . ausgeführt. >A=[1,2;3,4]; A.A % Dagegen werden Operatoren wie * gliedweise ausgeführt. >v=[1,2,3,4]; v*v % Damit lassen sich leicht Funktionstafeln erstellen. Zunächst % erstellen wir einen Vektor t=-1, -0.99, ..., 0.99, 1. % Danach werten wir t^3-t in diesen Punkten aus. Das Ergebnis % wird mit ; unterdrückt. >t=-1:0.01:1; s=t^3-t; % Aber wir können es plotten. >xplot(t,s); wait(20); % fplot macht dasselbe. Wir müssen nur einen Ausdruck in % x eingeben. >fplot("x^3-x",-1,1); wait(20); % Es existieren auch Funktionen, die aus Vektoren Zahlen % machen, wie etwa die Summe. >sum(1:1000) % Man kann sehr leicht über 1/k^2 summieren. >sum(1/(1:1000)^2) % Der korrekte Wert für n gegen unendlich ist Pi^2/6. >pi^2/6 % Wir erzeugen ein Bild der Summe 1/k^2 für k=1,...,n mit % wachsendem n. % % cumsum erzeugt die kumululative Summe eines Vektors. >xplot(cumsum(1/(1:500)^2)); wait(20); % Dasselbe für die Multiplikation. Dies ergibt die Fakultäten. >cumprod(1:10) % Z.B. läßt sich die Wachstumsordnung von n! überprüfen. >n=1:100; xplot(cumprod(n)/((n/E)^(n+1)/sqrt(n))); wait(20); % Analog lassen sich Tafeln von Funktionen mit zwei Variablen % erzeugen. Dazu benötigt man zwei Tafeln für die x-, bzw. % y-Werte einer Matrix von Punkten. Diese erzeugt man mit % field. Die Funktion field gibt zwei Werte zurück, die % an x und y zugewiesen werden. >l=-1:0.1:1; {x,y}=field(l,l); mesh(x^2+y^2); wait(20); % Es geht aber auch einfacher mit f3dplot. >f3dplot("x^2+y^3"); wait(20); % EULER beherrscht auch lineare Algebra. Wir lösen z.B. % ein Gleichungssystem. >A=[1,2;3,4]; b=[3;7]; x=A\b >A.x % Dies funktioniert auch komplexe Systeme oder Intervallsysteme. >A=[1i,1+1i;2,3+3i]; fracformat; B=inv(A), shortformat; % Bis auf Rundungsfehler berechnet man so die inverse Matrix. >B.A % EULER hat eine eingebaute Programmiersprache, die eine % Art fortschrittlicher Basic-Dialekt ist. % % Jede Funktion beginnt mit function name(parameter) und % endet mit endfunction. >function f(x) $return sin(x)*exp(-x) $endfunction % Man kann nun den Funktionsnamen an verschiedene Funtionen % übergeben. >fplot("f",0,2*pi); wait(20); % Allerdings kann man immer auch einen Ausdruck in x eingeben. >fplot("sin(x)*exp(-x)",0,2*pi); wait(20); % Die Nullstelle bei 3 ist natürlich pi. Wir berechnen % sie mit dem Bisektionsverfahren. >bisect("f",3,4) % Oder mit dem schnelleren Sekantenverfahren. >secant("f",3,4) % Mit dem Rombergverfahren läßt sich das Integral numerisch % berechnen. >romberg("f",0,pi) % Dies sollte nur eine Einführung in EULER gewesen sein. % Für weitere Information starten Sie bitte die Demo (mit % >load "demo") oder laden Sie eines der mitgelieferten % Notebooks. > >